Jetzt ist Kirschenzeit

Kirschen als Behandlung bei Gicht und Arthritis?!

Wenn Sie an Gicht leiden, sollten Sie dieses Mittel aus der Volksmedizin ausprobieren. Es ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen, aber zahlreiche Nutzer schwören auf Kirschen bei Gicht.

 

Was ist Gicht?

Ursache für Gicht ist ein zu hoher Harnsäurespiegel im Blut. Übersteigt dieser Harnsäurespiegel einen bestimmten Wert, wird die Harnsäure auskristallisiert und in den Gelenken (vor allem großer Zeh, Füße, Fußknöchel und Knie, aber auch Handgelenke und Finger) "eingelagert". Dies führt zu starken Entzündungen und extremen Schmerzen.

Obwohl auch sehr gut durch eine Ernährungstherapie in den Griff zu bekommen, wird Gicht heute in der Regel mit Schmerzmitteln, Entzündungshemmern und Medikamenten behandelt, die die Harnsäurebildung vermindern. 

Also mit einer reinen Symptombehandlung. Nur selten werden Gichtkranke auf die eigentlichen Ursachen hingewiesen und entsprechend geschult.

 

Kirschen, ein ungewöhnliches Gichtmittel?!

Über den genauen Ursprung ist zwar nichts bekannt, aber 1950 schrieb Dr. Ludwig Blau in Texas Reports on Biology and Medicine einen Artikel mit dem Titel " Die Kirschdiät zur Behandlung von Gicht und Arthritis"

Er beschrieb darin, wie er seine schwere Gicht, die ihn an den Rollstuhl gezwungen hatte, durch den Verzehr von sechs bis acht Kirschen täglich kurierte. Er erklärte, solange er sich an die Kirschen halte, bleibe er von Gichtanfällen verschont.

Er hatte keine wissenschaftliche Erklärung dafür, wies aber darauf hin, daß mindestens zwölf andere Menschen, die Kirschen aßen oder Kirschsaft tranken, ebenfalls von der Gicht "geheilt" wurden.

Die Zeitschrift Prevention druckte seinen Rat nach und, und seitdem haben Dutzende von Menschen, die an Gicht litten, Leserbriefen geschrieben und erklärt, auch ihnen hätten rote oder schwarze Kirschen - anfangs fünfzehn bis fünfundzwanzig Stück, später zehn pro Tag - geholfen.

Sollten Sie es ausprobieren?

Obwohl es keine Anhaltspunkte dafür gibt, welche Inhaltsstoffe eine pharmakologische Wirkung haben könnten, ist jetzt die Zeit, es einfach mal auszuprobieren. Vor allem, wenn Ihre derzeitige Behandlung aus irgendeinem Grund nicht richtig anschlägt, oder wenn Sie von bestimmten Schmerz- bzw. Gichtmittel loskommen wollen, ist eine "Kirschdiät" durchaus einen Versuch wert. Nach Ende der Kirschenzeit steigen Sie einfach auf einen guten Kirschsaft ( am besten einen sog. Muttersaft) um und "spielen" ein bisschen mit der Dosierung. 2-4 Löffel täglich sollten reichen.

 

Sprechen Sie allerdings immer zuerst mit Ihrem Arzt, ehe Sie verordnete Medikamente absetzen oder in ihrer Dosierung verringern.

Möchten Sie mehr Informationen darüber, wie eine Ernährungstherapie bei Gicht oder Arthritis aussehen kann und wie Sie sie am besten in Ihren Alltag integrieren können? Dann wenden Sie sich gerne an mich. Ich berate Sie gerne!

 

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